6 Steps, um sich ideal fürs Networking bei der c/o pop und dem Reeperbahn Festival vorzubereiten

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Der deutschen Musikwirtschaft stehen zwei der wichtigsten Jahresevents bevor: am letzten August-Wochenende wird in Köln bei der c/o pop genetzwerkt und nur drei Wochen später findet mit dem Reeperbahn Festival das wohl wichtigste Branchentreffen in Deutschland in Hamburg statt. Beim Reeperbahn Festival und bei der c/o pop treffen Keynotes, Sessions und Workshops auf Showcases und andere Live-Konzerte (Die c/o pop Convention in Köln am 30. und 31.08., das Reeperbahnfestival in Hamburg vom 19.-22.09.).

Wer eines der beiden Branchentreffen oder sogar beide Festivals besuchen möchte, kann sich hier die Tickets sichern:
https://c-o-pop.de/convention/tickets/
https://www.reeperbahnfestival.com/de/tickets.

Und wer nun dort noch effektiv sein Netzwerk ausbauen und vor Ort pflegen möchte, der sollte sich vorbereiten, damit der Besuch beim Branchentreffen ein Erfolg wird. Hier sind die sechs Schritte, damit ihr perfekt für euer Business Networking vorbereitet seid:

Step 1: Networking Ziele formulieren

Wahllos auf Netzwerktreffen zu gehen, ergibt zunächst erstmal wenig Sinn. Auch wenn es dein Ziel ist, dein Netzwerk generell aufzubauen bzw. zu erweitern und dich zu informieren, dann ist auch das ein Ziel, aber ein sehr vages. In den meisten Fällen aber solltest du dir vorher überlegen, was genau du erreichen willst.

Formuliere deine Ziele genau und quantifiziere sie im besten Fall, wie z.B. “Mindestens einen A&R im Bereich Hip Hop kennen lernen” oder “Zwei Businesskontakte für den Bereich Vertrieb kennen lernen”.

Wenn du weißt, dass Kontakte von dir dort sind, kann ein Ziel auch sein, ein ausführliches Gespräch mit der ein oder anderen Person zu führen. In diesem Prozess kannst du deine aktuelle Situation analysieren und so effektiv in die Networking-Phase einsteigen. Außerdem beschäftigst du dich hierbei auch aktiv mit der Frage, was du für dieses Event vorbereitest bzw. was du mitnehmen musst, abgesehen von den obligatorischen Visitenkarten (z.B. USB mit aktuellen Songs deiner Künstler, o.ä.).

Step 2: Up-to-date sein fürs Relationship Building

Die neuesten Trends kennen, die aktuellen Vorkommnisse der Musikbranche in Deutschland (und am liebsten natürlich auch international) kennen. “Na das ist doch vor Ort die perfekte Chance, wieder aktuell informiert zu werden”. Das ist zwar nicht falsch, allerdings ist es unbedingt notwendig, sich als ersten Schritt in der Vorbereitung auf solche Branchenevents und Fachkonferenzen zu informieren, welche Veränderungen, Fortschritte und News es derzeit gibt.

Lies hierzu z.B. die Musikwoche-News oder einschlägige Blogs wie “Music Business Worldwide, Music 3.0 oder Hypebot. Zum einen ist dies wichtig, um ins Gespräch zu kommen à la “Was sagst du zu der Entwicklung in…..?”, um nicht nur passiver Teilnehmer zu sein und vor allem, um sich als Fachexperte zu präsentieren. Das baut bei neuen und alten Kontakten Vertrauen auf, was eine essentielle Basis fürs Business Networking ist. Zum anderen ist dies für die weiteren Vorbereitungssteps grundlegend, um das beste für sich aus diesen Events zu holen. Die Themen in den Sessions und Workshops sind natürlich alle aktuell, innovativ und wichtig für die Branche. Wenn du dir aber im Vorhinein bereits angeschaut hast, was derzeit in den Medien kursiert, kannst du bereits hier für dich eine Vorauswahl treffen, was dich persönlich interessiert oder was für dich beruflich essentiell ist. So kannst du den Timetable bereits mit geschulten Augen scannen und für dich wichtige Termine filtern.

Step 3: Timetable checken:

Der Timetable ist neben dem Networking das Kernstück jeder Konferenz. Hier findest du, wer wann über was berichtet. Bei beiden Festivals findet man einen Online-Timetable für die Konferenzen mit verschiedenen Kategorien. Das Reeperbahn Festival hat sogar eine eigene Networking-Kategorie neben Sessions oder Meetings eingeführt - Veranstaltungen, auf denen man alte Bekannte treffen kann und die Möglichkeit hat, neue Kontakte zu knüpfen und sich vorzustellen.

Du hast nun bereits im Hinterkopf, welche aktuellen Themen für dich derzeit Relevanz haben und kannst so eine Vorauswahl treffen. Natürlich werden sich auch hier viele Termine überschneiden, daher ist es nun an der Zeit, deinen eigenen Timetable zu erstellen. Hierzu ein paar Tipps:

  • Wie in den meisten Situationen im Leben, muss man sich auch hier entscheiden und priorisieren.
  • Entzerre deinen Plan. Lass dir Pausen für Vor- und Nachbereitung oder für Gespräche mit anderen Teilnehmern. Hetzt du von Termin zu Termin, kommt das Netzwerken garantiert zu kurz.
  • Egal ob du deinen Timetable mit Word oder handschriftlich erstellst, achte darauf, genug Platz für Notizen zu lassen. Hier können Gedanken zu den Themen notiert oder Informationen über die Teilnehmer erfasst werden, mit denen du anschließend ins Gespräch gekommen bist.
  • Trotz eines Timetables mit interessanten Sessions und Vorträgen sollte eine gute Networking Möglichkeit immer den Vorzug bekommen!

Step 4: Teilnehmer und Speaker recherchieren

Nachdem du weißt, welche Termine inhaltlich für dich relevant sind, ist es nun an der Reihe zu wissen, wer sonst noch kommen wird. Zum einen sind es die Speaker, die du auf den offiziellen Websites findest, mit denen du in Kontakt treten kannst, zum anderen die Teilnehmer.

Für Events dieser Größe gibt es Facebook-Events, deren Teilnehmerliste man durchschauen kann. Da die Zusagen auf Facebook jedoch wenig zuverlässig sind, ist es deutlich effektiver, die direkten Gästelisten einzusehen. Nach der eigenen Registrierung kannst du die komplette Teilnehmerliste einsehen und ggf. die Teilnehmer direkt kontaktieren, entweder direkt im Teilnehmerbereich des Events, über soziale Netzwerke oder den Websites der Teilnehmer.

Alternativ kannst du, spätestens am Abend des Events, beim Veranstalter anfragen, ob es eine Teilnehmerliste gibt. Schaue in welcher Position und bei welchem Unternehmen sie arbeiten und wen du davon kennenlernen willst.

Hast du dir nun eine Liste mit für dich interessanten Teilnehmern und Speakern erstellt, ist es an der Zeit, zu googlen, LinkedIn zu checken oder auch das Facebook-Profil ausfindig zu machen. Woran arbeiten sie? Was ist ihre Position? Diese Vorbereitung maximiert die Chance, dass die potentiellen Gespräche einen guten Einstieg haben und produktiv sowie einprägsam sein können. Nur ein paar Details über den Gesprächspartner zu wissen, wird dir helfen, eine Verbindung herzustellen.

Step 5: Networking Termine mit Teilnehmern vorab vereinbaren

Du musst nicht warten, bis das Event beginnt. Netzwerken kannst du schon jetzt. Wenn du deine Recherche über die Personen, die dich interessieren, erledigt hast, kannst du direkt loslegen. Schreibe zum Beispiel eine kurze Mail oder Nachricht bei LinkedIn, um sie wissen zu lassen, dass du auch dort bist und an einem Treffen interessiert bist.

Je “wichtiger” die Person, desto beschäftigter sind diese auf solchen Events, da wird kaum Raum für spontane Gespräche sein (vor allem bei Speakern). Wenn du sichergehen möchtest, dass du mit dieser Person ins Gespräch kommst, ist diese Art und Weise der Kontaktaufnahme vollkommen okay.

Ein weiterer Vorteil ist natürlich der, dass das Eis bereits gebrochen ist und das Treffen vor Ort weniger verkrampft sein kann. Idealerweise habt ihr einen Ort und einen Zeitpunkt verabredet, so kann nichts mehr dazwischen kommen und du kannst dich intensiv darauf vorbereiten. Nun aber zum letzten Schritt in der Vorbereitung!

Step 6: Elevator Pitch beim Networking Gespräch

Man würde es nicht meinen, doch auf eine so einfache Frage wie “Was machst du bzw wer bist du?” können so viele falsche Antworten folgen. Die einen versuchen, sich durch ihr Fachjargon darzustellen, was allerdings leider kein anderer zu verstehen vermag oder schlicht nicht mehr hören will, weil auf Musikbranchenevents viele Menschen den ähnlichen Hintergrund haben. Die anderen beginnen, eine 20-minütige Präsentation über sich selbst und ihrer Arbeit zu halten. Genau, auch das ist verkehrt.

Es gibt allerdings Wege, sich informativ und faszinierend zu beschreiben, sodass daraus Gespräche und womöglich Kontakte entstehen. Versuche es doch einfach mal mit diesem Satz: “Ich bin (Jobbezeichnung) bei (Firma, Agentur, etc.) und (was bedeutet deine Jobbezeichnung für Laien).” Dieser Satz könnte je nach Situation noch erweitert werden durch eine spannende Aussage darüber, woran du gerade arbeitest oder auch mit einer Besonderheit deines Unternehmens, die du kurz erläuterst.

Wenn du es schaffst, diese Vorstellung so auszufüllen, dass sie nicht länger als 30 Sekunden dauert, sollte einem erfolgreichen Gespräch zunächst nichts mehr im Wege stehen. 30 Sekunden deshalb, weil man hier von einem sogenannten Elevator Pitch spricht und das kann wortwörtlich verstanden werden. Hintergrund ist der, dass man in der kurzen Zeit, in der man sich beispielsweise in einem Aufzug trifft, sich oder sein Projekt/ seine Idee so vorstellen kann, dass der andere es versteht, interessiert und im besten Fall fasziniert ist.

Wenn du vor dich vor den Networking Events so vorbereitest, senkt das deine Nervosität und du bist gewappnet für einen perfekten ersten Eindruck. Denke immer daran, diese halbe Minute gehört nur dir! Es ist deine Werbung, aus der du mit ein bisschen Übung das beste aus dir für dein Gegenüber herausholen kannst.

Wichtig zum Schluss: bleibe flexibel. Auf der c/o pop oder dem Reeperbahn Festival ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass du mit Leuten aus derselben Branche sprichst, doch auch hier können unterschiedliches Vorwissen und Fachjargon aufeinander treffen. Sei spontan und passe deinen Pitch auf die jeweilige Situation an. Du kannst diese potentiellen Situationen natürlich im Vorhinein auch durchgehen, um Stresssituationen zu vermeiden.

Abschließend…

Die Vorbereitung scheint lang und intensiv, doch sie ist essentiell für effektives Networking. Außerdem kannst du deine Vorbereitungen für weitere Events nutzen, du musst nicht jedes Mal einen neuen Pitch entwickeln. Die Themen, die dich interessieren, werden sich auch ähneln. Trotzdem: bleibe up-to-date und kenne das Event und die anderen Fachbesucher, bevor du dort bist. Natürlich sind tamanguu auch bei beiden Events in unterschiedlicher Besetzung vertreten. Wenn du uns treffen möchtest, einfach kontaktieren! Wir freuen uns darauf! In diesem Sinne, happy Networking!

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“Es geht nicht darum, was du kannst, sondern wen du kennst (Richard James Burgess)”

In diesem Sinne: Happy Networking!


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